Heute ist Feiertag (Kampf von Puebla) und somit hatte die Kita geschlossen und die Kinder waren zu Hause. Meine Mutter ist seit einer Woche zu Besuch und bei schönem Wetter sind wir gleich morgens in den Park.
Das war auch gut so, weil es sich jetzt heftig zugezogen hat und dunkle Wolken am Himme hängen. Ein Bild, das wir eigentlich seit Wochen (oder Monaten) erwarten. Draußen spielen die Nachbarskinder und rasen auf Rutschauto und Dreirad über den Bürgersteig – meine beiden schlafen seit über zwei Stunden.
Wie geht es den kleinen Jungs? Prima, kann ich da nur antworten. Nahuel kabbelt seit dem 4. April – seit einem Monat und das bedeutet natürlich endlich ein bisschen mehr Selbstständigkeit. Zur gleichen Zeit will er sich auch hochziehen und am liebsten den ganzen Tag an beiden Händen durch das Haus „gelaufen werden“. Er fing vor ein paar Wochen auch mit seinen ersten Wörtern an. Neben „Mama“ und „Danke“ ist „Papa“ unschlagbar weit vorne in der Verwendung und außerdem „agua“ (Wasser zu sagen, scheint doch schwerer zu sein). „Auto“ kam vor ein paar Tagen hinzu. Nahuel weiß genau, was er will.. Er hat einen ausgeprägten Eigensinn. Er isst unglaublich viel. Nachts weckt er mich immer noch zwei-, drei- oder auch viermal.
Tanok ist ein aufgewecktes Bürschchen von zwei Jahren. Er plappert nun alles nach und redet auf Spanisch und auf Deutsch – Spanisch überwiegt allerdings. Er überrascht mich oft mit seiner Aussprache, trotzdem habe ich auch häufig Schwierigkeiten ihn zu verstehen. Lächeln und freundlich sein, denke ich mir, wenn dreimal Nachfragen nichts bringt.
Ich bin gut beschäftigt mit der Arbeit und den beiden Kindern und dem Rest des Alltags. Entlastung Nummer 1: die Kinder sind nicht mehr krank. Entlastung Nummer 2: Besuch von meiner Mutter. Der Rest ist noch immer in der Findungsphase…
PS: Eine Super-Mama hat sich bei mir noch immer nicht gemeldet.
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