Nun also zu viert

Hallo! Ich melde mich kurz zurück. Wie es nicht anders zu erwarten war, nach dieser langen Pause, ist unser zweiter Sohn geboren worden: am vergangenen Montag, 22. Februar. Davor die Woche war ich allerdings bereits in Alarmbereitschaft, weil ich immer mal wieder nachts starke Wehen hatte für zwei Stunden. Aber da war dann nichts. Letzten Sonntag sind wir dann doch nochmal zum Arzt ins Krankenhaus und da hieß es bereits, der Muttermund sei zwei Zentimeter geöffnet. Wie aufregend! Ich konnte es ja nicht mehr erwarten, weil ich nicht mehr schwanger sein wollte. Ich wollte meinen Sohn in den Armen halten und meinen Körper wieder für mich haben.

Gewünscht, bekommen. Montagmorgen gingen die Wehen dann richtig los, zwei Wochen vor dem eigentlichen Termin, und wir ins Krankenhaus. Nach fünf Stunden war der Kleine schon da.

Es gibt bei diesem öffentlichen Krankenhaus einige Unterschiede im Vergleich zu der Frauenklinik von Geburt Nummer 1. Aber das bitte an anderer Stelle. Jetzt nur so viel: In öffentlichen mexikanischen Krankenhäusern ist man sehr auf sich allein gestellt.

Unser Sohn hat den Rufnamen Nahuel bekommen. Das ist nichts mexikanisches, aber wir finden ihn schön. Und der kleine Mann ist recht pflegeleicht. Er schläft momentan fast 20 Stunden am Tag und stört sich nicht an dem Rumgeschrei seines 14 Monate alten Bruders. Nichtsdestotrotz muss ich mich nun organisieren. Ich hatte diese Woche Hilfe von einer Freundin, die täglich hier war. Aber diese Bereitschaft kann ja nicht ewig so weiter gehen.

Nun möchte ich erstmal um Geduld bitten, was weitere Beiträge angeht. Vielleicht melde ich mich schneller als gedacht, vielleicht auch nicht. Zu erzählen gibt es definitiv einiges, also seid gespannt.

Liebe Grüße
Nora


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