Frohes neues (kaltes) Jahr

Während ich hier sitze, am 20. Januar, regnet es leise. Im Januar. Eigentlich ist der Winter in Zacatecas trocken. Im Dezember war es ungewöhnlich warm. Doch seit zwei Wochen ist hier wirklich der Winter angebrochen. Es ist quasi wie in Deutschland, nur mit einfach Verglasung und ohne Zentralheizung. Neben mir knackt die elektrische Heizung, die es mir hier im Arbeitszimmer etwas gemütlicher machen soll.. Da ich ja sitze. Wenn ich mich bewege, dann geht es mit den 15 Grad im Haus. Wenn die Sonne raus kommt, dann ist es draußen manchmal wärmer als drinnen.

Ich bin dieses Wetter ja eigentlich gewohnt. Sollte es zumindest gewohnt sein, aber ich habe mich nach zehn Jahren so sehr an die Sonne gewöhnt, dass ich sie jetzt arg vermisse. Ich bin ja auch jedes Mal so dankbar, wenn ich meine Nase Richtung Sonne bewegen kann und mache immer die Augen zu und atme genussvoll ein und aus. Es ist also nicht normal für mich geworden 360 Tage im Jahr Sonne zu haben. Das aktuelle Wetter ist wirklich… gewöhnungsbedürftig. Seltsam.

Ich treffe heute mit einer Freundin zusammen ihre Schwester und deren Freunden. Deren deutschen Freund. Er möchte von mir erfahren, wie man so hier lebt, in Zacatecas. Wo ich in Podcasts immer noch darauf beharre, dass ich das Wetter neben dem Essen am schönsten finde in Zacatecas…. nun, jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Kleiner Scherz. Aber das Wetter werde ich beim Essen heute wohl nicht erwähnen. Vielleicht, dass man hier in Zacatecas zumindest die Jahreszeiten, genau wie in Deutschland mitbekommt. Kein ewiger Frühling wie in Kaliforniern oder in Cuernavaca (die mexikanische ewiger Frühling Stadt). Wir wollen den guten Mann ja nicht anlügen.

Das war gestern oder von einer Woche, derzeit ist es aber genauso… macht keinen Unterschied.

Hier auf dem Blog möchte ich natürlich nicht nur über das Wetter sprechen, sondern ein bisschen mehr Farbe auf die Website beziehungsweise Leben in den Blog bringen. Mehr schreiben, mehr teilen. Ich denke, dass die Jahre des Schweigens vorbei sind. Vor allem, da ich lieber schreiben als posten möchte – ich werde mich wahrscheinlich wieder mehr von Instagram abwenden und lieber auf meinem eigenen Blog… posten. :-)

Hasta pronto, Nora


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