Wer meinen Mama in Mexiko-Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, dass wir mit den Kinder seit vergangenen Februar Schwimmen gehen. Ziel war es nicht unbedingt, dass sie Schwimmen lernen, sondern mehr, dass sie die Angst vor dem Wasser verlieren. Nun haben wir Januar, Tanok ist vier Jahre alt und nun groß genug, ohne Begleitperson einen Schwimmkurs zu besuchen.
Die Einschreibungen waren vergangene Woche. Wir wollten uns in diesem Jahr das Wochenende freihalten, daher haben wir uns für Dienstag und Donnerstag entschieden. Tanok geht nun alleine ins Wasser – nur mit seinem Schwimmlehrer. Momentan hatte er noch richtig Glück, weil er das einzige Kind war und quasi Einzelunterricht genießen konnte. Ohne Jammern ohne Weinen. Er ist tapfer und hat richtig Lust dazu. Das freut uns als Eltern natürlich. Mein Mann ist auch mittlerweile voll auf’s Schwimmen gekommen und geht jetzt fünf Mal (!) die Woche morgens um 5.30 Uhr (!) schwimmen. Wer die Disziplin hat, der hat sie halt.

Und ich und Nahuel? Ich stehe nicht so auf Kinder-Schwimmen. Aber Nahuel. Und daher gehen wir zur gleichen Zeit wie Tanok ins Wasser 16 bis 16.45 Uhr. Gleich nach der Kita. Die ganze Schwimmerei fordert ein bisschen Organisation meinerseits. Es türmen sich nun ganz andere, nasse Wäscheberge vor der Waschmaschine und müssen am gleichen Tag bearbeitet werden, damit sie rechtzeitig zur nächsten Schwimmstunde wieder trocken sind.
Außerdem gehen wir nach der Kita zum Unterricht und mit Duschen und anziehen etc, kommen wir erst am frühen Abend nach Hause. Fast gleichzeitig mit meinem Mann. Das bedeutet, das Abendbrot muss vorher vorbereitet werden! Also erneut eine „logistische“ Herausforderung. Aber was mache ich nicht alles für meine süßen Kleinen, die wirklich unbedingt Schwimmen wollen. Dann bekomme ich das auch noch hin!
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