Ich war die vergangenen 16 Tage allein erziehend. Mein Mann war auf Dienstreise und ich musste mich alleine organisieren. Meine Schwiegereltern wohnen 35 Kilometer von uns und fahren in der Stadt kein oder nur sehr ungern Auto. Für mich persönlich fallen sie als Notstütze weg. Dann eher eine gute Freundin von mir, die drei Straßen weiter wohnt. War allerdings alles nicht nötig. Ich hatte diese Situation voll im Griff.
Die Kinder sind mit zwei und drei Jahren einfach. Im weitesten Sinne natürlich. Aber es war wirklich nicht bis zur Verzweiflung treibend schwer. Ich war erschöpft, ja, und bin auch mit den Kindern vor allem in der ersten Woche früh ins Bett gegangen. Aber es war völlig in Ordnung. Beide spielen bereits richtig schön zusammen – mit kleinen oder großen Streitereien, aber alles machbar. Dank der Kita und eines kleinen Nachmittagsprogrammes waren die Kinder nach dem Baden müde und schliefen gegen 21 Uhr. Alles perfekt.
Mann von Herzen vermisst
Ich freue mich darüber, dass die Kinder pflegeleichter werden. Das einzige was bleibt, ist, dass ich meinen Mann unendlich vermisst habe. Nicht als Hilfe im Haus, sondern als Mensch und Partner. Es war sehr hilfreich, mit einem Augenzwinkern, so kurz vor der Hochzeit (im Oktober), noch einmal getrennt zu sein. Da wurde uns beiden wohl sehr deutlich, dass wir wirklich zusammen sein wollen. Schön!
Familienplanung geht weiter
Da alles so fein klappt mit den beiden Kindern, kann ich nun auch schon verkünden, dass es weiter in unserer Familienplanung geht. Planung! Nein, ich bin noch nicht schwanger. Möchte es aber in diesem Jahr gerne werden. Drei Kinder finde ich wunderbar und auch unsere Söhne antworten positiv auf ein Baby im Haus. („Möchtest du ein Schwesterchen? Ein kleines Baby?“ „Siiiiiiiii!“)
So, jetzt wisst ihr Bescheid, was auf uns in diesem und nächstem Jahr zukommt!
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