Wenn es mir zu bunt wird, dann packe ich beide Kinder ein und raus geht es. Das ist meistens ab 4 Uhr nachmittags der Fall, wenn die Sonne nicht mehr so stark vom Himmel scheint. Der Kleinste wird ruhig, durch das Hin- und Herschaukeln und die Nähe zu Mama und der Große bekommt was anderes zu sehen. Er kennt unseren Weg schon ganz genau und weiß auch gut, wo er den Spielplatz findet. Alleine kann er keines der Geräte nutzen, und auch ich kann ihm kaum helfen mit dem Baby vor dem Bauch, aber immer mal wieder kommt eine andere nette Mama vorbei und hilft mir da ein bisschen. So komme ich auch ins Gespräch und das ist auch für mich schön. Selbst wenn es oft dieselben Dialoge sind – nach meiner Herkunft, meinem Mann, ob es mir hier gefällt, etc.



Ich kann nur sagen, ja, es gefällt mir hier ganz gut. Ich kann nicht klagen. Wir haben seit letzter Woche nun unser eigenes Haus und deshalb habe ich natürlich jede Menge zu tun. Putzen steht seit gestern auf dem Plan. Heute wird der Kühlschrank geliefert. Am Wochenende muss einer neuer Wassertank installiert werden, außerdem brauchen wir neue Toiletten und der Platz für die Waschmaschine ist noch nicht so sicher.

Wir haben fest vor am dritten Maiwochenende umzuziehen. Ich hoffe sehr das es klappt, ansonsten haben wir ja noch ein Wochenende danach. Tánoks Bett ist bereits im neuen Haus, das wurde gleich am vergangenen Sonntag geliefert. Dann habe ich außerdem noch Esszimmerstühle und das Sicherheitsgitter für oben bestellt, damit das Kind nicht die Treppe herunterpurzelt. Alles geht also voran. Ich versuche mich bald wieder zu melden.
Entdecke mehr von NORA SCHMACKERT
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
