Neues zum Frühlingsstart

Völlig untergegangen ist bei mir eine Nachricht und ein passendes Bild. Ich habe es jetzt erst wieder entdeckt, weil bei uns so vieles passiert und ich dauernd mit den Gedanken woanders bin. Also noch ein kurzer Nachtrag zum Frühlingsstart.

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Es hat nämlich tatsächlich am 27. Januar bei uns geschneit. Ich dachte, dass ich nicht richtig gucke. In Deutschland waren 10 Grad zu dem Zeitpunkt. Es war ein Mittwoch und in der Uni wurde gestreikt. Mein Mann also ganz froh, dass er nicht raus musste.  Es war wirklich unglaublich kalt und ungemütlich.

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Nun ist aber schon lange Frühling. Die Natur weiß das auch und ich fühle mich frühlingshaft fröhlich. Das liegt natürlich auch an meinem Hormon-Schub den mir die Natur aus anderen Gründen bereitet – nämlich die Geburt unseres Sohnes. Hier läuft erstmal alles prima bei uns Zuhause. Ich kann mich nicht beschweren. Habe zwar die letzten zwei Wochen auch Hilfe von einer Freundin gehabt, aber nichtsdestotrotz ist unser zweiter Sohn sehr pflegeleicht – bisher.

Trotzdem begebe ich mich schon auf die Suche nach einer Kita, denn Tanok braucht doch auch mal etwas anderes. Man merkt, dass er sehr neugierig ist, was andere Kinder angeht und daher würde ich das gerne ein paar Tage die Woche probieren. Erstmal allerdings muss ich einen Platz finden. Ich dachte ja, dass ist einfach in Mexiko. Nicht so ein Anmelde-Marathon, wie in Deutschland. Aber auch hier gibt es Listen. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Außerdem habe ich zu vermelden, dass wir mitten in einem Hauskauf sind. Das geht eigentlich nicht anders vonstatten als in Deutschland. Behaupte ich. Man schaut sich diverse Objekte an, wählt eines aus und dann muss man die Papiere und das Geld zusammen kratzen. Wir werden uns aus dem Zentrum wegbewegen, weil wir im historischen Zentrum oder in seiner Zone einfach nichts hätten kaufen können – aus finanziellen Gründen. Daher hieß es entweder sparen und zwei, drei Jahre warten oder in einem anderen Viertel gucken. Da ich ungeduldig bin, tat ich letzteres. Und so haben wir ein Objekt gefunden, was uns gefällt und was ausbaufähig ist. Ich sage mal, ein Rohdiamant. Aber mit einigen Ideen lässt sich was draus machen.

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Die Kreditsuche war eine Sache. Die Zinsen gehen hier momentan ab 9,5 Prozent los. Das ist natürlich heftig aus deutscher Sicht. Aber nicht zu ändern. Wir haben uns bemüht, so wenig wie möglich von der Bank zu holen. Es gibt noch ein Programm für Angestellte des Staates, die günstigere Kredite vergeben, in Kombination mit einem Bankkredit. Das haben wir gemacht. Ein Teil kommt also von der Bank, einer von FOVISSSTE, so heißt das Programm, und der Rest privat. Momentan wird alles notariell geprüft. Ein Architekt war schon im Haus, um zu schauen, ob es auch kreditwürdig von Seiten der Bank ist. Das ist es wohl. Und so warten wir auf grünes Licht zur Vertragsunterzeichnung. Wir hoffen, in der semana santa – der Woche vor Ostern – umziehen zu können.

So läuft es also – gerade mal 21 Monate in Mexiko. Studium angefangen, unterbrochen, zwei Kinder bekommen und Haus gekauft. Ist doch mal ein ganz netter Lauf der Dinge.


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