Seit ungefähr einer Woche kann unser Sohn laufen. Tapsige Schritt macht er. Schnell hat er begriffen, dass rennen nicht die sicherste Variante für ihn ist. So macht er „eh, eh, eh, eh“ und eben mit diesen Silben einen Schritt nach dem anderen. Es ist sehr schön. Einiges einfacher, einiges schwieriger.
Da ich hochschwanger bin und Nummer 2 jeden Moment „entspringen“ kann, ist es für mich eine Erleichterung, dass Tanok nun läuft. Das Tempo spielt für hier keine Rolle. Auch wenn ich generell keine geduldige Person bin, so darf es mit meinem Bauch ruhig gemächlich vonstatten gehen. Außerdem können wir so auch mal wieder etwas raus. Das Wetter ist momentan fast frühlingshaft und so wird frische Luft getankt.
Tanok liebt es Dinge aufzuheben. Oder sich vor allem darin zu üben. Auch sehr praktisch für mich, weil ich selber an vieles nicht mehr rankomme. Na, wenn ich in die Hocke gehe, geht’s wohl noch, aber wenn mir der Kleine alles gibt, was ich ihm zeige, ist es schon super.

Negativ beim Laufenlernen: Die Angst schwebt mit. Viel alleine lassen mag man ihn nicht, aber ich tue es trotzdem. Bei den Schwiegereltern am Wochenende ist es nun passiert. Gestolpert, gefallen und direkt auf eine Stuhlkante. Blut, Schrammen, Weinen. Aber Nase nicht gebrochen. Trotzdem war es erstmal ein Schreck und er sieht natürlich jetzt ordentlich malträtiert aus. Aber gut, das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Da muss ich mich als Mutter dran gewöhnen. Trotzdem habe ich im Kopf gleich eine Liste mit Utensilien gemacht, die ich fortan für die Erste Hilfe gleich dabei haben will.
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