Was für Möbel am Anfang?

Was für Möbel braucht es am Anfang? Über das Bett habe ich bereits im letzten Beitrag geschrieben. Nun folgt der Rest des Zimmers. Was ist wirklich nötig? Ich empfehle definitiv eine Wickelkommode. Babys können natürlich auch auf dem Tisch, dem Elternbett oder auf dem Fußboden gewickelt werden. Aber am Anfang macht man das acht oder zehn Mal am Tag und der Rücken dankt es einem, wenn man dafür einen Ort in richtiger Höhe hat. Das Baby dankt es einem ebenfalls, wenn alle Sachen an einem Ort sind und es daher zügig voran geht, mit dem Windelwechsel.

Die Wickelkommode sollte wenigstens eine Schublade oder eine Ablage oberhalb der Wickelfläche haben. Man muss also nicht unbedingt eine Wickelkommde kaufen, ein kleiner Schreibtisch tut es sicherlich auch, nur ist da die Höhe fraglich. Wickelkommoden sind oft etwas höher, als ein normaler Tisch, heißt: auch hier informieren!

Wir mussten dasselbe tun, denn wie so oft, gab es keine Wickelkommoden. Also haben wir unserem Tischler einen Auftrag erteilt. Kommode plus Wickeltisch-Aufsatz. Den können wir abnehmen, sollten wir irgendwann keinen Wickelbedarf mehr haben.

Des Weiteren ist eine Bademöglichkeit nötig. Wer eine Badewanne hat, schön! Das ist ein guter Anfang. Einige Eltern kaufen sich am Anfang trotzdem noch eine kleinere Wanne, damit das Kind nicht so leicht wegrutscht und ich denke, dass man weniger Wasser gebraucht. Wasch-Sitzeimer gibt es wohl auch. Wer nur eine Dusche hat, kann sich ein Gestell dazukaufen und dieses in die Dusche oder ins Bad stellen.

Hier gibt es selten Badewannen. Dafür große Duschen. Am Anfang haben wir unser Kind allerdings in seinem Zimmer gewaschen (wir haben überall Fliesen, man kann alles aufwischen), weil wir es leichter heizen konnten. Mittlerweile baden wir es in der Dusche. Wir haben eine Wanne, die auf einem Gestell thront, das klappt sehr gut.

Also, Bett, Wickelkommode und Wanne – das sind die aller, allernötigsten Anschaffungen. Darüber hinaus, was kann ich empfehlen?

Einen Laufstall mit einer weichen Unterlage. Dort kann das Baby am Anfang liegen und gucken, später, wenn es sich bewegt, muss man als Mama keine Angst haben, dass es irgendwo reinfällt, runterfällt, gegenstößt oder sonst was, wenn man mal eben nicht guckt. Wir haben uns so etwas erst sehr spät bauen lassen (gibt es natürlich hier nicht zu kaufen), aber es ist eine Erleichterung für mich. Gerade, weil der Kleine überall rumkrabbelt und wir einen großen Wohnraum haben. Ich kann nicht 12 Stunden am Tag hinter ihm her sein. Und so hab ich einen Ort, wo er selbstständig mal 20 Minuten spielen kann, während ich Geschirr abwasche.
Vorher hatte ich übrigens „nur“ ein paar Decken auf dem Fußboden. Das war auch okay, solange er sich nicht bewegt hat.

Einen Sessel oder eine andere bequeme Sitzgelegenheit zum Stillen oder später zum Vorlesen. Haben wir jetzt nicht. Ich habe im Bett oder auf dem Sofa gestillt und an selbiger Stelle wird auch vorgelesen, aber trotzdem stelle ich mir das vielleicht ganz nett vor.

Einen Kleiderschrank. Nun, unsere Kommode ist sehr geräumig, da ist alles drin. Außerdem haben wir einen Einbauschrank in jedem Schlafzimmer. Da hängen seine Jacken. Aber nicht jede Wohnung und nicht jede Wickelkommode ist so, daher müssten andere Mamas natürlich auch an einen Kleiderschrank denken.

Mehr braucht es am Anfang wirklich nicht. Es gibt noch jede Menge andere Zubehör natürlich, aber ich rede von Möbeln. Regale oder Kindertische, das kommt wirklich alles später. Selbst der Kinderhochstuhl ist erst zwischen dem 4. und 6. Monat relevant.


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