Nichts Neues im Westen

Ich habe lange nicht geschrieben, aber ich kann mir kaum etwas aus den Fingern saugen. Es passiert nicht sonderlich viel. Und ich wollte hier keinen Baby-Blog entstehen lassen. Denn in der Hinsicht passiert natürlich einiges. Ich kann allerdings einige Alltagsereignisse notieren. Werde mich daran gewöhnen, das in Zukunft öfter zu machen. Einfache Sachen, die für mich vielleicht nichts besonderes darstellen, aber eventuell doch erwähnenswert sind. Gibt mir auch die Chance, immer aufmerksam durch die Gegend zu laufen.

Also, in einer Nacht war es plötzlich schrecklich dunkel. Und davon bin ich mehr oder weniger aufgewacht. Natürlich dann auch gleich mit der Besorgnis, dass Baby Tanok aufwacht oder sich erschreckt. Was aber lächerlich war, denn das tat er nicht.

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Alles dunkel, kein einziges Licht. Nur hinterm Hügel wieder Straßenbeleuchtung.

Was war passiert? Ein großer Teil der Innenstadt war ohne Strom. Einmal habe ich gesehen, wie sie wohl versucht haben im Spannwerk den Schalter wieder umzulegen, da gab es aber Kurzschlüsse und alles war wieder aus. Dauerte etwas, bis sie es geregelt hatten. Über die Wartezeit bin ich eingeschlafen.

Mein Freund hat seit Montag Besuch aus Deutschland von Kollegen wegen seines Forschungsprojektes. Abends gehen wir da auch immer mal in die Stadt oder etwas Essen oder beides.

Hier also noch drei Fotos von Essen und Musik.

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Mariachis auf der Straße. Die kann man mieten und dann spielen sie für einen. Das haben wahrscheinlich die Männer rechts im Bild getan. Ihre Umarmung ist Resultat von einem erhöhten Alkoholpegel.
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Huaraches – heißt eigentlich Sandale, kommt davon, dass man einen Maistortillafladen bekommt, der mit Bohnen, Salat und Käse belegt ist.
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Sopa de Tortilla – ohne Übersetzung, denke ich, auch zu verstehen. Super lecker, ordentlich pikant.

 

Das Semester hat seit dem 10. August begonnen, aber ich bleibe noch zu Hause wegen des Kindes. Nächste Woche fange ich wieder mit Nachhilfe an. Und ich habe meine Fühler ausgestreckt, ob es noch weitere Studenten gibt, die ihr Deutsch verbessern wollen. Mal sehen. Bessert schließlich auch mein Portemonnaie auf.

 

 

 


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