Es ist Dienstag nach den Osterferien. Langsam kommt der Alltag zurück. Mein Freund arbeitet (endlich) wieder und ich bin mit dem Kind alleine zhause. Das ist auch mal ganz nett, wenn auch ungleich anstrengender – niemand da, dem ich das Kind mal eben in den Arm drücken kann, wenn ich auf Toilette gehen muss oder Hunger bekomme. Aber bald habe ich mich daran bestimmt wieder gewöhnt und unser Sohn ist ja sehr pflegeleicht. Momentan schnarcht er neben dem Schreibtisch in seiner Karre vor sich hin.
Ich habe mich nun auch wieder daran gesetzt, etwas für die Uni zu tun. Der Lehrerin von „Werkstatt für Gesundheit und Sport“ habe ich geschrieben und gefragt, was ich denn machen könnte, um das Semester zu bestehen: Einen Aufsatz soll ich schreiben. Na, dass kann ich doch tun. Die Lektüre in Spanisch habe ich nun auch angefangen. Jeden Tag einen Abschnitt, so komme ich Stück für Stück voran, ohne in Unlust zu versinken.

Heute steht außerdem Deutsch auf dem Stundenplan – eine Freundin kommt vorbei. Diese Woche ist wahrscheinlich Examen und daher müssen wir vorher noch lernen. Ich habe mir das Lehrbuch klugerweise aus Deutschland mitbringen lassen – Danke an dieser Stelle nochmal für diese nette Geste unseres Besuchs. Und so kann ich „meine Schüler“ bestens unterrichten.
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