Kurze Zwischenmeldung: ich bin scheinbar beim Auswandern falsch abgebogen. Es ist März und es regnet seit Tagen. Es ist kalt. In ganz Mexiko. In Zacatecas unendlich kalt. Heute haben wir den Tiefpunkt erreicht: in unserem Wohnzimmer konnte ich meinen Atem sehen!!! Jaaa, richtig gelesen. Beim Händewaschen tut mir nach 20 Sekunden die Haut weh. Zähneputzen ist wie in Wassereis beißen; es ist als hätte unsere Wohnung keine Wände – unglaublich.
Also habe ich mich wieder mit dem Kind im Schlafzimmer verbarrikadiert — Elektroheizung an, zwei paar Socken, drei T-Shirts, Pullover und Fleece-Jacke und ab ins Bett… Ich hoffe auf Morgen. Nach jedem Tief kommt doch auch ein Hoch… Oder ?
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