Deutschland selbstgemacht

Es gibt nicht viel, was ich aus Deutschland vermisse. Für vieles habe ich Ersatz gefunden. Bei Kosmetikartikeln zu Beispiel. Einiges kann man aber nicht ersetzen – gerade, was den Geschmack angeht. Was Essen angeht, so versuche ich es also einfach selber zuzubereiten. Das habe ich in der Heimat nicht getan, aber die Möglichkeit besteht zumindest. Gerade was das Kochen angeht. So viel mit Deutschem Geschmack habe ich wohl nur hier gekocht. Arabisch, Indisch, Chinesisch ist irgendwie völlig aus meinem Rezepte-Repertoire verschwunden. Ich bin bei Deutsch gelandet und bleibe aber italienischem und mediterran angehauchtem Essen weiterhin treu.

Letztens habe ich Rotkohl im Supermarkt gesehen und zugegriffen. Hier gibt es nun mal nicht das Rotkohl-Glas – aufmachen, heiß machen, lecker. Also habe ich selber zugepackt, Nelken besorgt und ein Rezept im Internet gesucht und losgelegt.

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Das Ergebnis war erstaunlich lecker! Das gibt es definitiv öfter und ist ja auch nicht aufwendig. Und als Bonus riecht die Wohnung nach Weihnachten.


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2 Comments

    1. Oh doch, ich liebe Rotkohl schon seit vielen Jahren. Aber lustig, dass sich der Geschmack ändert. Ich kenne das mit Kartoffeln oder mittlerer Weile Brot. Ich habe in Deutschland sehr selten Brot gegessen und jetzt würde ich gerne mal in ein Körnerbrot beißen!

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