Man kann es nicht glauben, aber ich fühle mich in einen schottischen Traum versetzt: Es regnet hier seit drei Tagen! Ja! Und zwar Bindfäden – nicht einfach so ein paar Tropfen oder mal eine halbe Stunde und dann wieder Sonnenschein, Heiterkeit. Nein! Es regnet durchgehend, dickköpfig und dauerhaft von oben nach unten. Alle paar Stunde dann so stark, dass es Geräusche macht wie wenn ein Rasensprenger aufs Zeltdach trifft. Ich kann es nicht fassen. Und hinzu kommt natürlich die Kälte! Ohne Heizung in der Wohnung friere ich mir hier die Zehen ab. Wer hätte es gedacht, dass die paar Tage im Dezember nicht alles waren. Der Winter ist jetzt auf Anfang Februar gerutscht.
Wieder einmal ist das Schlafzimmer der angenehmste Ort, weil dort die Elektroheizung steht, die die Zimmertemperatur angenehm hält. Dorthin verziehe ich mich mit dem Kind die meiste Zeit des Tages. Denn unser Wohnzimmer ist zu groß und hat zu viele Fenster, als dass ich es warm bekommen könnte. Man kann sich das nicht vorstellen. Außer man war mal im Frühjahr in Schottland – Urlaub im Cottage. Eigene Erfahrung. Morgens in feuchte Jeans steigen. Aber das war Urlaub – zwei Wochen. Also begrenzt. Das hier hört erst auf, wenn die Sonne wieder rauskommt… ja, okay. Auch begrenzt.
Sonne soll morgen wieder der Fall sein. Ich hoffe, dass ich mich auf den Wetterbericht verlassen kann!!
Die E-Mails an meine Dozenten habe ich „natürlich“ versäumt zu schreiben. Ich hole es nach, wenn beim Tippen meine Hände nicht mehr einfrieren.
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