Da hier momentan nichts Großartiges passiert, erzähle ich mal von meiner ersten Pyramide. Es war ein steiler Anstieg, es war warm und es war Winter. Aber der Ausblick war wundervoll und ich kann den Menschen immer noch nur mit größtem Respekt begegnen, dass sie mit quasi nichts als einfachsten Werkzeugen so etwas an einen Berghang gebaut haben.
La Quemada ist eine Ruinenstadt zirka 40 Minuten von Zacatecas entfernt, die heute nur zu archäologischen Zwecken genutzt wird. Irgendwann (600-750 n. Chr.) war sie mal eine wichtige und reiche Handelsstadt, weil sie die Nord-Süd und West-Ost Routen der Chalchihuites-Kultur verbunden hat. Oder zumindest einige davon. Mexiko ist ja viel zu groß, als das man da von einigen bestimmten Routen sprechen könnte. Aber gut, man kann es sich vorstellen. Und irgendwann ist sie dann abgebrannt und nie wieder aufgebaut worden. Daher heißt sie bei den Zacatecanern „La Quemada“ – die Verbrannte. Eigentlich vermuten die Forscher aber, dass es der Ort Chicomoztóc ist.
Und ja, auch im neunten Monat habe ich es geschafft… Zumindest bis zur dritten Stufe. Die vierte und fünfte habe ich meinen Begleitern gelassen. Man soll es ja nicht übertreiben…
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